Gute Bildung für alle!

Studiengebühren lösen kein einziges Problem. Sie werden an der jahrzehntelangen Unterfinanzierung der Hochschulen, die unter anderem zu einem miserablen Betreuungsverhältnis  führte, nichts ändern. Stattdessen verschärfen sie  die soziale Auslese. Schon heute kommen nur rund zehn Prozent der Studierenden aus bildungsfernen und finanzschwachen Schichten. Außerdem machen sie Bildung zur Ware und drängen allgemeinbildende Inhalte  und die kritische Wissenschaft zurück. Studiengebühren sind auch ein geschlechtsspezifisches Problem: Frauen verdienen über zwanzig Prozent weniger als Männer. Daneben führen Betreuungsunterbrechungen für Angehörige dazu, dass sie deutlich länger als Männer Studiengebühren zurückzahlen.  DIE LINKE. fordert ein gebührenfreies Studium – damit es nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt, ob Frau oder Mann ein Hochschulstudium beginnt. 

Gebührenfreiheit ins Grundgesetz 

Die Bundesregierung entzieht sich ihrer politischen Verantwortung in der Frage der Studiengebühren. Sie verweist auf die Länder: Diese hätten ihre Gebührensysteme sozial gerecht gestaltet. Mit der Einführung und Erhebung allgemeiner Studiengebühren aber drohen die Lebensverhältnisse  in den einzelnen Bundesländern weiter auseinander zu driften. Es muss bundesweit gehandelt werden. DIE LINKE. fordert deshalb, die Gebührenfreiheit von Bildung  im Grundgesetz zu verankern. Denn klar ist: Sozial gerechte Studiengebühren kann es nicht geben Gebühren kann nur zahlen wer Geld hat. 

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