Im Zusammenhang der baldigen Schließung der beiden Contilia Krankenhäuser Marienhospital und des St. Vincenz-Krankhaus im Essener Norden, äußert sich DIE LINKE Essen mit einer außergewöhnlichen Aktion: für Dienstag, den 25. August, um 11 Uhr laden sie zu einer Trauerfeier am Altenessener Markt ein, um „den Tod der Gesundheitsversorgung im Essener Norden“ zu begehen. 

Spitzenkandidatin für die Kommunalwahl Theresa Brücker erklärt: “Seit über 120 Jahren sorgen diese beiden Krankenhäuser für die Gesundheit der Menschen im Essener Norden. Sie sind unersetzlich. Die Denkweise der Contilia-Gruppe ist klar: Profite gehen über alles – auch über die Mitarbeiterinnen und die Menschen im Norden. Deshalb werden wir die Essener Gesundheitsversorgung symbolisch zu Grabe tragen, um ein deutliches Zeichen zu setzen. Wir wollen so zeigen, was passiert, wenn Contilia ihre Pläne wie angekündigt durchsetzt!“

Oberbürgermeister-Kandidat Daniel Kerekeš ergänzt: “Statt die Gesundheitsversorgung mitten in einer weltweiten Pandemie weiter zu beschneiden, wollen wir als Linke Gesundheitszentren in den Bezirken schaffen, um die medizinische Versorgung zu sichern. Für uns gilt: Mensch vor Profit – Gesundheit ist keine Ware, sie ist Menschenrecht! Mehr Pflegepersonal und bessere Bezahlung sind entscheidend für ein Gesundheitswesen, das seinen Namen verdient.“

In der Vergangenheit hatte DIE LINKE bereits festgestellt, dass eine Übernahme der Krankenhäuser von Stadt oder Land nötig sei. Die Bekanntgabe der Schließung der beiden Krankenhäuser wurde in den vergangenen Wochen von Protesten durch Bürger und Bürgerinnen begleitet, die eine Lösung fordern. 

Autorinnen und Autoren

Daniel Kerekeš

🚎-User | Make Warhammer not war | Antikapitalist | Kreissprecher DIE LINKE. Essen

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