In einem zehnminütigen Video auf Instagram klagt ein Essener die Polizei der Körperverletzung und Beleidigung an. Die Beamten sollen die Familie mehrfach mit Pfefferspray bespritzt, die Familie geschlagen und Wörter wie „Hurensohn“ verwendet haben. DIE LINKE Essen fordert eine sofortige Aufklärung des Vorfalls und die Suspendierung der Beamten für die Zeit der Untersuchung. Dazu Daniel Kerekeš, DIE LINKE Essen Spitzenkandidat zur kommenden Kommunalwahl:

„Wenn es stimmt, was die betroffene Familie auf Instagram erklärt, reicht eine Versetzung oder Suspendierung bei Weitem nicht. Dann haben diese Beamten den falschen Beruf gewählt. Es muss jetzt eine schnelle und sorgfältige Aufklärung des Falles her. Es ist nicht das erste mal, dass die Essener Polizei der Gewalt gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund beschuldigt wird. Das macht mir als Menschen mit Migrationsgeschichte ebenso Angst!“

Der Betroffene berichtet, dass Essener Polizeibeamten aufgrund einer gemeldeten Ruhestörung an der Tür klingelten und im Anschluss ohne Durchsuchungsbefehl in das Einfamilienhaus eindringen wollten. Im Internet sind Fotos und Videos aufgetaucht, die Hämatome und Verletzungen bei den Bewohnern des Hauses zeigen. Kerekeš weiter:

„Ich habe die Befürchtung, dass es zu keinen ersthaften Konsequenzen kommen sollte, selbst wenn die Aussagen im Video 1:1 stimmen sollten. Wir haben in Essen und bundesweit immer wieder erlebt, wie Polizistinnen und Polizisten nach massivem Fehlverhalten maximal strafversetzt wurden oder für sehr kurze Zeitspannen suspendiert. Leider herrscht noch immer ein falscher preußischer Korpsgeist unter einigen Beamtinnen und Beamten.“Der Betroffene klagt an, dass seine Hand durch die Beamten gebrochen worden sei. DIE LINKE fordert eine rasche und saubere Aufklärung und Konsequenzen, sollten sich der beschriebene Tatvorgang als wahr herausstellen.

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DIE LINKE. Essen

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