Am vergangenen Freitag beobachteten eine Gruppe, die wohl aus den Reihen der Steeler Jungs stammt, das Treffen des Bürgerbündnisses „Mut machen – Steele bleibt bunt“ und fotografierten deren Teilnehmer. Am späteren Abend sollen auch Fotos der Wohnung eines Mitglieds gemacht worden sein. DIE LINKE. Essen hält dies für einen weiteren Einschüchterungsversuch, nachdem bereits Online mehrere Postings über Max Adelmann, Irene Wollenberg und Daniel Kerekes erschienen sind.

Marion Wegscheider, Kreissprecherin DIE LINKE Essen, kommentiert dazu: „Die Vorfälle in Steele und rund um die selbsternannten Steeler Jungs reissen nicht ab. Das nun Personen, welche sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen, de facto verfolgt werden ist ein nogo. Dieses vorgehen ist aus der Rechtsextremen Szene bekannt und zeigt nur, wessen Geistes Kind die Steeler Jungs sind.“ 

Die Steeler Jungs marschieren seit über einem Jahr jeden Donnerstag durch den Stadtteil. Es kam bereits zu mehreren Vorfällen. DIE LINKE Essen unterstütze daher ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement des Bündnisses „Steele bleibt bunt.“

„Wenn man sich die Facebookprofile einiger Steeler Jungs anschaut, findet man dort Leute die die Nazi Band Kategorie C teilen, die Bilder mit ‚Meine Ehre heißt Treue‘ teilen und vielen weiteren Nazikram. Wieso die Stadt hier keine klare Stellung bezieht, warum nicht mehr offizielle Stellen Stellung beziehen, ist für mich völlig schleierhaft. Gott sei Dank gibt es Menschen aus der Zivilgesellschaft, welche sich so engagiert einsetzen“, schließt Kerekes, Kreissprecher DIE LINKE. Essen

Das Bündnis ruft für den kommenden Donnerstag, um 17.30 Uhr in Steele, erneut zu Protesten auf.

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