Die Linke Essen begrüßt das Gerichtsurteil des Verfassungsgerichts in Münster gegen die Abschaffung der Stichwahl bei Landrats- und Oberbürgermeisterwahlen.

„Dies ist eine Stärkung der Demokratie“, so Daniel Kerekeš, Die Linke Essen Kreissprecher. Weiter: „Durch das Urteil wird verhindert, dass in Essen ein Oberbürgermeister ins Amt gehievt wird, der lediglich von einem viertel der Essenerinnen und Essener gewählt wurde. Das kann nur gut für die Demokratie sein.“

In Essen gab es bei der letzten Wahl, der Wahl zum Parlament der Europäischen Union, ein Kopf an Kopf rennen von SPD, CDU und Grüne. Kerekes weiter: „Außerdem bedeutet das auch, dass Menschen weniger dazu neigen taktisch zu wählen, sondern wirklich ihren Überzeugungen nach. Das kann nur gut für alle sein. Auch wenn es vor allem die Grünen freuen dürfte, die in einer Stichwahl sowohl auf Stimmen von CDU, als auch SPD Wählern hoffen können, je nachdem gegen wen sie antreten.“

Die Linke wird einen eigenen Oberbürgermeisterkandidaten aufstellen und diesen gemeinsam mit der Ratsreserveliste Ende März wählen.

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