Am kommenden Samstag rufen Aufstehen gegen Rassismus, Die Linke und weitere Organisationen zur Kundgebung anlässlich des internationalen Tags gegen Rassismus auf.

„Rassismus beginnt bereits schleichend im Alltag mit dem Verbreiten von Stereotypen. Er geht weiter über offene und aggressive Ablehnung einzelner Gruppen und kann am Ende tödlich enden. Die rassistischen Morde in Hanau und Halle sind ein trauriger Beleg. Sie zeigen uns, wie schnell aus Worten Taten werden können. Sie ermahnen uns, Rassismus entschlossen entgegenzutreten und ihm stets zu widersprechen“, so Die Linke Essen Kreissprecher Daniel Kerekes.

„Besonders in Krisenzeiten versuchen geistige Brandstifter, mit rassistischen und antisemitischen Stereotypen und Verschwörungstheorien, Hass und Hetze zu verbreiten. Die Coronakrise bildet dabei keine Ausnahme. Rassistische und antisemitische Verschwörungstheorien erleben weltweit eine traurige Renaissance – im Privaten, wie im Politischen“, ergänz Die Linke Essen Kreissprecherin Lea Guse.

So lassen sich in Altenessen im gesamten Stadtteil „Corona-Leugner“ Graffit finden, es gab mehrmals den Versuch coronaverharmlosende Autkorsos zu organisieren und zu allem Überfluss kam es 2020 zum Aufliegen von Rechten in der Essener Polizei: alleine in Essen sind 50 Beamte durch rassistische und rechte Chatgruppen aufgefallen inklusive Kontakt zu 11 sogenannten Steeler Jungs.

„Es gibt genug zu tun“, schließt Lea Guse. Die Kundgebung startet am kommenden Samstag, 20.03.2021 um 14:00 Uhr vor der Marktkirche in der Essener Innenstadt unter Einhaltung der Hygieneregeln statt (Medizinische Maske, Abstand usw.).

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DIE LINKE. Essen

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