Der Kreisverband Die Linke Essen freut sich über die Nachricht, dass das für den 29. Juni 2019 geplante Fußballturnier der „Brigade Essen“ auf der Helmut-Rahn-Sportanlage in Essen-Frohnhausen abgesagt wurde. Die Brigade Essen veranstaltet das Turnier bereits seit 2013. Über Jahre sollen dort bekannte Hooligans und Neonazis teilgenommen haben. Auch die sogenannten Steeler Jungs waren nach Angaben von Essen stellt sich quer im Jahr 2018 als Mannschaft gemeldet. 

Dazu Daniel Kerekes, Kreissprecher der Partei Die Linke Essen: „Die Brigade Essen gibt sich als Fanclub von Rot-Weiss-Essen. Doch auf ihrer Facebookseite finden sich zahlreiche Hinweise, dass es keinerlei Berührungsängste mit Rechter Szene und Hooligans gibt.“ 

Das Turnier wurde nach Hinweisen durch Die Linke und Mitglieder von Essen stellt sich quer an die Stadtverwaltung abgesagt. „Fußball soll Menschen zusammenbringen. Wenn man auf Essener Sportplätzen mit SS-Symbolen herumlaufen könnte, ohne dass das einen Aufschrei auslöst, dann wäre etwas mit der Stadt und unserer Gesellschaft nicht in Ordnung. Die Absage des Turniers ist die einzig richtige Entscheidung für eine Fußballszene frei von Rassismus und Nationalismus“, so Daniel Kerekes. 

Für Die Linke ist die Zusammensetzung des Turniers, an dem mehrere RWE Fanclubs beteiligt waren, ein Fingerzeig, dass der Verein in seiner Fanszene aufräumen müsse, schließt Kerekes.

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DIE LINKE. Essen

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