Die Linke im Kreisverband Essen hat am 14. Juni ihre Kandidaturen für die Kommunalwahl am 14. September 2025 beschlossen – und damit ein unübersehbares Zeichen gesetzt: Der politische Aufbruch ist da, und er ist links.
Zahlreiche wahlberechtigte Mitglieder versammelten sich in der Aula der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen-Schonnebeck, um die Oberbürgermeisterkandidatur, die Ratsreserveliste sowie die Listen für die neun Bezirksvertretungen und den Integrationsrat aufzustellen. Mit überwältigender Mehrheit wurde Liesa Schulz, erst vor wenigen Monaten in die Partei eingetreten, zur Oberbürgermeisterkandidatin gewählt. Ihre Kür wurde von minutenlangem Applaus begleitet – Ausdruck der Aufbruchsstimmung in einem deutlich verjüngten und spürbar entschlossenen Kreisverband.
„Mit Liesa Schulz schicken wir eine entschlossene und charismatische Kandidatin ins Rennen, die für eine konsequent soziale und ökologische Politik steht“, erklärt Tobias Umbreit, Kreissprecher der Essener Linken. „Unsere neue Reserveliste ist Ausdruck eines tiefgreifenden Erneuerungsprozesses: Über 500 Neueintritte allein seit Jahresbeginn machen uns jünger, kämpferischer und zu einer politischen Kraft, die der soziale Stillstand im Rat zu fürchten beginnt. Die Linke ist zurück – als klare Alternative zur Mutlosigkeit der Rathauskoalition und zur sozialen Kälte der regierenden Parteien.“
Liesa Schulz wurde mit über 90 Prozent der Stimmen nominiert. In ihrer Bewerbungsrede stellte sie unmissverständlich klar, wofür sie antritt:
„Ich weiß, wie es ist, keine Stimme zu haben – genau deshalb kandidiere ich. Mit meiner Erfahrung aus Verwaltung, Umweltpolitik und dem Leben der Menschen will ich ein anderes, gerechteres Essen mitgestalten: mutig, solidarisch und zukunftsfähig.“
Unsere Ratsreserveliste – Unser Spitzenteam
Die Ratsreserveliste wird angeführt von Liesa Schulz (Platz 1). Auf den weiteren Plätzen kandidieren Eliseo Maugeri (stellvertretender Kreissprecher und Jurastudent), Joanna Baumgart, Ben Kohlstedt, Heike Kretschmer (aktuelle Sprecherin der Linken im Rat der Stadt Essen), Felix Zimmermann, Jennyfer Prus, Fabian Gürtler, Hevres Becker (Anwohnerin der von Abriss bedrohten Siedlung „Litterode“ in Kray-Leithe) sowie Samuel van Look, Vertreter des Jugendverbands im Kreisvorstand.
Heike Kretschmer betonte in ihrer Rede den kulturpolitischen Anspruch der Linken:
„Kultur für alle heißt: die Vielfalt dieser Stadt sichtbar machen. Essen braucht keine weiteren Prestigeprojekte, sondern eine verlässliche Förderung der freien Theater, soziokulturellen Zentren und Nachbarschaftsinitiativen. Kultur gehört in alle Stadtteile. Wer das nicht begreift, riskiert das soziale Miteinander – wir kämpfen dagegen an.“
Mit diesem Team und dieser Entschlossenheit zeigt Die Linke Essen deutlich: Es geht nicht um kosmetische Korrekturen. Es geht um einen politischen Kurswechsel in einer Stadt, in der zu viele übersehen, übergangen oder verdrängt werden. Wer Gerechtigkeit, Klimaschutz und kulturelle Teilhabe nicht den Interessen der Starken opfern will, hat ab sofort eine klare Wahl: Die Linke!