Am vergangenen Donnerstag fand am Rande des unbefristeten Streiks am Universitätsklinikum eine Solidaritätsdemonstration durch Hosterhausen und Rüttenscheid statt. Dem Demoaufruf des neu gegründeten Essener Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus folgten rund 500 Personen. Auch Die Linke war dabei und solidarisiert sich mit den Streikenden und deren Forderungen.

Daniel Kerekes, Kreissprecher der Essener Linken: „Es war ein ein sensationelles Gefühl. Hunderte Menschen, die sich mit den Streikenden solidarisierten und für eine bessere Pflege in Essen und anderswo auf die Straße gehen. Gemeinsam haben sie allen Bundes- und Landesregierungen seit 2005 die Rote Karte gezeigt.“

Die Linke setzt sich für eine grundlegende Reform des Gesundheitssystems ein. Sie will weg vom profitorientierten Fallpauschalensystem und hin zu einer bedarfsorientierten Finanzierung ohne Gewinnabsicht. Kerekes weiter:

„Als Linke haben wir bereits 2015 im Bundestag ein Gesetz für einen gesetzlichen Personalschlüssel eingebracht. Dieser wurde von allen anderen Parteien abgelehnt. Als Essener Linke stehen wir bedingungslos solidarisch an der Seite der Streikenden und rufen alle Essenerinnen und Essener dazu auf, sich beim Bündnis zu beteiligen. Denn jeder von uns ist früher oder später im Krankenhaus.“

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht, die von Jens Spahn befürwortet wurde, damit Zivildienstleistende als billige Aushilfspflegekräfte eingesetzt werden können, lehnt die Linkspartei entschieden ab.

„Das war erst der Anfang. Wir werden den Druck auf die Verwaltung des Klinikums und die verantwortlichen Politiker schrittweise erhöhen. Wir hören erst auf, wenn die Spahnplatte bricht“, schließt Kerekes.

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DIE LINKE. Essen

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