Am 07. März haben Aktivist*innen der linksjugend [’solid] Essen und der Jungen Grünen Essen vor der Essener Tafel Lebensmittel verteilt, um auf die sozialen Missstände im Land hinzuweisen und den rassistischen „Lösungsansatz“ der Essener Tafel zu kritisieren. Dafür haben wir am Vorabend noch Lebensmittel gesammelt, Essen zubereitet und Schilder gemalt. Während der Aktion sind wir mit mehreren Menschen ins Gespräch gekommen, wobei das Feedback überwiegend positiv war. Viele kritisierten die Entscheidung der Essener Tafel, Menschen ohne deutschen Pass keine neuen Tafelausweise auszustellen.

Gleichzeitig zeigten sie aber auch Verständnis für die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen, da diese vollkommen überlastet sind. Eine ältere Frau sagte sogar sinngemäß: „Wenn wir alle mal 4 Wochen unsere Arbeit niederlegen würden, dann würden die da oben endlich mal was mitkriegen“. Eine andere Frau hat sich direkt vor Ort dafür bereit erklärt, beim nächsten Mal mitzuhelfen. Mit unserer Aktion wollten wir klar machen, dass es einerseits ein Unding ist, dass so viele Menschen auf die Tafel angewiesen sind und andererseits Menschen aufgrund ihrer Herkunft auszuschließen keine Alternative oder gar Lösung ist. Wir wollen diese Aktion vor dem Huttroper Wasserturm in unregelmäßigen Abständen wiederholen.

Die Inhalte dieses Textes geben nicht unbedingt die Meinung des Kreisverbands der LINKEN. Essen wieder.

Autorinnen und Autoren

Jens Feldmann

Mitglied der linksjugend ['solid] ruhr und linksjugend ['solid] Duisburg

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