Die Verdi-Vertrauensleute am Universitätsklinikum Essen (UKE) sind die vergangenen Tage mit einem Forderungskatalog an die Landesregierung herangetreten und sammeln nun Unterschriften. Daniel Kerekes, DIE LINKE Essen Oberbürgermeisterkandidat, unterstützt die Forderungen der Vertrauensleute des Universitätsklinikums Essen und fordert von der aktuellen Stadtspitze ein stärkeres Engagement nicht nur um „Spitzenpersonal“ im Gesundheitssektor. Dazu Kerekes:

„Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte gehen seit Jahren auf dem Zahnfleisch. Die Coronakrise hat die Lage für viele Beschäftigte nur verschlimmert: 12-Stunden-Tage, keine ausreichenden Tests, allgemeine Unsicherheit. Die Stadt muss hier Stellung beziehen und die Beschäftigten dort unterstützen wo sie kann, sei es durch die Beschaffung von Tests oder Materialien.“

Der Gesundheitssektor ist mit 55.000 Beschäftigten in der Stadt Essen ein wichtiger Faktor, darum ist es wichtig, dass die Stadt ihre Verpflichtungen bei der Versorgung der Menschen wieder stärker als kommunale Aufgabe wahrnimmt. In ihrer Petition fordern die Beschäftigten des UKE ein Ende des 12-Stunden-Tags, das Überführen aller Reinigungskräfte in den Tarifvertrag des Landes, stärkere Entlastungen sowie ein Ende des Fallpauschalen-Systems DRG. Kerekeš weiter:

„Gesundheitspolitik muss auch in Essen endlich verstärkt aus der Sicht der Patientinnen und Patienten sowie der Beschäftigten betrachtet werden. Bisher steht vor allem das Spitzenpersonal und das Image der Stadt als ‚Gesundheitsstandort‘ im Fokus.“

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DIE LINKE. Essen

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