Nach einem interessanten Vortrag konnten wir aus der anschließenden Diskussion einige wichtige „to do's“ für die weitere Arbeit in der Bezirksvertretung V mitnehmen: So hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) die Möglichkeit, Arztzulassungen aufzukaufen und dem Stadtgebiet zur Verfügung zu stellen. Hier sollten wir die Fragestellung an die KV weiterreichen, ob in naher Zukunft die Möglichkeit zur Umsetzung besteht, und Zulassungen dann in den Essener Norden verschoben werden können.
Eine weitere Vision tat sich in der großen Runde auf, und zwar die Einrichtung eines Medizinischen Versorgungszentrums, in kommunaler Trägerschaft oder als Angliederung (quasi als Eigenbetrieb) einer Krankenkasse. Hiergegen gab es jedoch bereits Einwände seitens des Gesundheitsamtes: Dies seien unzulässige Eingriffe in den "freien Markt". Hier stellt sich für DIE LINKE die Frage: Hat die Stadtverwaltung nicht eine Fürsorgepflicht den Essenern Bürgern gegenüber? Im Essener Norden ist den Kindern und Jugendlichen gegenüber seit 2 Jahren betreffend medizinischer Versorgung davon jedoch nichts zu spüren....Aber wie wir ja wissen: In der „Großstadt für Kinder“ - die Essen ja sein möchte - haben Kinder nur eine winzige Lobby!
Birgit Petereit, Kreissprecherin und Mitglied Bezirksvertretung V