9. Mai 2017 DIE LINKE. Essen

Sahra Wagenknecht besuchte Gesamtschule Bockmühle

Auf Einladung der Gesamtschule Bockmühle machte sich die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag Sahra Wagenknecht am vergangenen Donnerstag ein Bild von dem maroden baulichen Zustand der Schule. Wagenknecht zeigte sich entsetzt über den trostlosen Zustand der Gesamtschule, der den Kindern vermitteln würde, sie seien weniger wert als andere Kinder.

Auch die sozialen Herausforderungen seien für das Lehrerkollegium enorm: Zwei Drittel der Kinder kämen aus Hartz-IV-Haushalten, 80 Prozent hätten einen Migrationshintergrund.  Sahra Wagenknecht würdigte den unermüdlichen Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer, der dafür sorgen würde, dass trotz der großen Probleme viele Schüler ihr Abitur schafften.  Sie versprach, sich auf Bundesebene für eine bessere finanzielle Ausstattung der Bildung einzusetzen.

Für die Essener Linke ist die aktuelle Situation der Gesamtschule Bockmühle ein Sinnbild für die Unterfinanzierung von Schulen in Nordrhein-Westfalen. Allein der Investitionsstau an nordrhein-westfälischen Schulen läge bei sieben Milliarden Euro, Sonja Neuhaus, Sprecherin der Linken aus Essen.<xml></xml>