DIE LINKE. Essen unterstützt den Warnstreik der angestellten Lehrkräfte, die für eine angemessene Eingruppierung in den Tarifvertrag-Land (TV-L) eintreten. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ruft für den morgigen Dienstag, 4.5. 2010, 11.00 Uhr, zu einer Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz auf.
„Es ist ein Skandal, dass immer noch in den Lehrerzimmern Kolleginnen und Kollegen sitzen, die die gleiche Arbeit in den gleichen Klassen, mit den gleichen Aufgaben und gleich vielen Korrekturen verrichten, aber bis zu 800 Euro weniger Netto-Gehalt ausbezahlt bekommen“, so Wolfgang Freye, Landtags-Direktkandidat der Partei DIE LINKE für den Essener Westen. „Die schwarz-gelbe Landesregierung als Arbeitgeber weigert sich nach wie vor, die angestellten Lehrkräfte angemessen zu bezahlen. Wir fordern demgegenüber ,gleichen Lohn für gleiche Arbeit‘.“
DIE LINKE. NRW strebt ein modernes Dienstrecht an, dass die Lehrkräfte nicht mehr in Angestellte und Beamte unterteilt und den Nettolohn auf das Niveau der Beamtenbesoldung anhebt.
„Auch deshalb muss in NRW ein Politikwechsel am 9.Mai her!“, so Wolfgang Freye weiter. „Darin sind sich die Kandidat/innen der Partei DIE LINKE einig.“
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